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Faszinierende Rohstoffreise und Wasserforschung – IGMR begeistert bei der Langen Nacht der Wissenschaft an der TU Clausthal

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft an der TU Clausthal präsentierte das IGMR spannende Einblicke in die Wertschöpfungskette mineralischer Rohstoffe – von der Ausstellung bis zum Fachvortrag.

Am 12 Juni 2026 fand an der Technischen Universität Clausthal die „Lange Nacht der Wissenschaft“ statt. Das Institute of Geotechnology and Mineral Resources (IGMR) war mit zwei besonderen Angeboten vertreten: einer geführten „Rohstoffreise“ in der Geosammlung sowie dem Fachvortrag „Let Them Flow Down the Mountain: The Hydrochemistry of the Innerste.“

Wissenschaft zum Erleben – Die Rohstoffreise
Während des Abends besuchten rund 70 Interessierte die Geosammlung im Hauptgebäude der TU Clausthal, die zum IGMR gehört, darunter Studierende, Familien sowie Personen aus nah und fern. Im Zentrum stand die geführte Rohstoffreise, bei der die Gäste entlang der Wertschöpfungskette mineralischer Rohstoffe geführt wurden. Dr. Stina Bauer leitete als Reiseleiterin durch die spannenden Stationen. Dr. Wilfried Ließmann erläuterte einige Besonderheiten der Geologie des Harzes und veranschaulichte dieses mit zahlreichen Handstücken. Dr. Angela Binder erarbeitete mit den Gästen die Gewinnung der Rohstoffe in Tief- und Tagebau. Abschließend gab Prof. Dr. Jens-André Paffenholz einen besonderen Einblick in die Welt unter unseren Füßen und präsentierte mit TB1 ein Exponat des Verbundforschungsprojektes EAGruMo. Nach jeder Reise konnten die Gäste weiter die Sammlung erkunden, das Bergwerksmodell bespielen und per Virtueller Realität in eine untertägiges Bergwerk eintauchen. Die Mischung aus Wissensvermittlung, Erlebnis und Interaktivität sorgte für viele Aha-Momente, begeistertes Ausprobieren und zahlreiche Nachfragen. Besonders beliebt waren die digitalen und praktischen Elemente der Ausstellung –das virtuelle Erkunden mit der VR-Brille, die nahezu pausenlos im Einsatz war.

Wissenschaft im Dialog – Der IGMR-Vortrag
Auch auf großes Interesse stieß auch der wissenschaftliche Vortrag „Let Them Flow Down the Mountain: The Hydrochemistry of the Innerste“ von Dr. Elke Bozau im Werner-Grübmeyer-Hörsaal. Sie präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse zur Hydrochemie des Flusses Innerste. Das Publikum nutzte die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit der Wissenschaftlerin in den Dialog zu treten.

Forschung anschaulich und vielfältig
Die IGMR-Beiträge verdeutlichten, wie anschaulich Wissenschaft vermittelt werden kann – generationsübergreifend und für ein breites Publikum zugänglich. Besonders gelobt wurde die Verknüpfung von aktueller Forschung mit praxisnaher Ausstellungsarbeit in der Geosammlung, die das IGMR als Aushängeschild des Instituts in Szene setzte. Viele Besucher:innen bedankten sich für das engagierte Team und die Möglichkeit, wissenschaftliche Zusammenhänge selbst zu erkunden.

Fazit und Ausblick
Das IGMR bedankt sich herzlich bei allen Gästen für ihr großes Interesse. Die erfolgreiche Teilnahme an der Langen Nacht der Wissenschaft ist Ansporn und Bestätigung, auch in Zukunft Forschung und Lehre lebendig, verständlich und zugänglich zu gestalten.

Standorte & Hinweise:

Auch ohne Rohstoffreisen steht die Geosammlung mit ihren rund 120.000 Einzelstücken für spannende Entdeckung täglich außer Montags Besucher:innen offen. Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind unter https://www.geomuseum.tu-clausthal.de/ zu finden.

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Dr. Wilfried Ließmann erläuterte einige Besonderheiten der Geologie des Harzes und veranschaulichte dieses mit zahlreichen Handstücken

Dr. Angela Binder gab einen anschaulichen Überblick über den Bergbau, vom Tagebau bis zum Untertagebau, und sorgte mithilfe eines Untertage-Modells und der Vorführung von Maschinenoperationen für einen regen Austausch mit den Gästen.

Prof. Dr. Jens-André Paffenholz gab einen besonderen Einblick in die Welt unter unseren Füßen und präsentierte mit TB1 ein Exponat des Verbundforschungsprojektes EAGruMo.

Mario Kolling und Michael Martin führten die Gäste mithilfe von VR-Brillen in die virtuelle Tour ein